Wir haben einfach nur einen Strohhalm gebaut, der einen Drink überlebt.
Das klingt nach einer niedrigen Latte. Die Pappstrohhalm-Industrie hat sie trotzdem seit Jahren nicht gerissen.
„Nach der dritten Bar, in der unser Aperol Spritz aussah wie eine Käseplatte mit Halm, war klar: Das Problem ist nicht das Getränk.“
— Gründungsnotiz, 2024Pappe ist gut im Verpacken. Nicht im Schwimmen.
Papier- und Pappstrohhalme wurden für den Transport von Sätzen entwickelt, nicht für den Kontakt mit Flüssigkeit über mehrere Minuten. Genau diesen Job sollen sie in jedem Café und jeder Bar trotzdem übernehmen. Das Ergebnis kennt jeder, der einmal fünf Minuten mit einem Cold Brew telefoniert hat.
Wir haben nichts erfunden. Wir haben nur ein Material genommen, das von Natur aus wasserabweisender ist — Zuckerrohrfaser — und daraus einen Halm gemacht, der die eigentliche Aufgabe erfüllt: durchhalten.
Wie aus einem genervten Gedanken ein Produkt wurde
Der Moment im Café
Ein Frappé, ein Pappstrohhalm, drei Minuten. Der Halm verlor. Die Idee blieb.
Material-Tests mit Bagasse
Über 40 Prototypen aus Zuckerrohrfaser, getestet in Cocktails, Kaffee, Kohlensäure und Zimmertemperatur-Leitungswasser — dem eigentlichen Endgegner.
Erste Auslieferung an Gastronomie
Bars und Cafés bekommen einen Halm, den sie nicht nachbestellen müssen, weil die Gäste sich beschwert haben.
Woran wir uns halten
Funktion vor Symbolik
Nachhaltig ist kein Etikett. Ein Produkt, das nach vier Minuten versagt, hilft niemandem — egal wie grün die Verpackung ist.
Kein Reste-Marketing
Zuckerrohrfaser ist ein Nebenprodukt, kein Abfall-Argument. Wir nutzen, was ohnehin anfällt — und behaupten nicht mehr, als das ist.
Direkt statt dramatisch
Wir erklären, was der Halm tut und was nicht. Keine Weltrettungs-Rhetorik für ein Stück Faserzellstoff.